Industrielle Nahrungsmittel, genau hinschauen (oder gleich komplett vermeiden)

Industrielle Nahrungsmittel, genau hinschauen (oder gleich komplett vermeiden)

Ich würde sagen, dass ich beim Einkaufen schon seit langem sicher gut die Hälfte der Zeit damit zubringe, die Zutaten auf den Packungen zu lesen.
Immer wieder passiert es mir dabei, dass ich eine Zutat nicht kenne oder mir etwas verdächtig vorkommt.
Deshalb habe ich meine bisherigen Erfahrungen gesammelt und dokumentiere sie hier.

Das Fazit ziehe ich gerne vorweg:
Kauft Eurer Gesundheit zuliebe, wann immer möglich, keine industriell hergestellten und verpackten Lebensmittel.

OK, Detail 1, Corn-Syrup oder Mais-Zucker:
Hierbei handelt es sich um eine Zutat, die man heutzutage in vielen prozessierten Nahrungsmitteln, auch in Bio-Märkten, findet. Mais-Zucker klingt toll, ist es aber leider ganz und gar nicht. Aus ursprünglich rohem und harmlosen Quellenmaterial, wird unter Druck und Hitze, in einem sogenannten Hydrogenisierungs- oder Hydrolysierungs-Verfahren, ein Endmaterial erzeugt, dass der menschliche Organismus nicht mehr erkennen, geschweige denn zuordnen, kann. Die Folge: Nahrungsmittel mit solchen Substanzen werden vom Körper, ähnlich einem Infekt, mit einer Überproduktion an weissen Blutkörperchen “bekämpft”. Ferner und vielleicht noch schlimmer, lagert der Körper grosse Teile dieser “unbekannten” Substanzen ab, da diese auch vom Darm nicht verarbeitet werden können.

Zweites Thema, Monosodium Glutamate (MSG):
MSG sind Geschmacksverstärker, deren schädliche Wirkung eigentlich hinlänglich bekannt ist. Leider werden diese neuerdings oft unter anderen Namen “getarnt” in Produkte “eingeschmuggelt”.

Aroma:
Eine Tarnung für entweder Geschmacksverstärker oder im Labor produzierten Geschmack.

Natürliches Aroma:
Siehe Aroma. Es sagt überhaupt nichts darüber aus, was es in Wirklichkeit ist.

Milchprotein:
Ein anderer Name für hydrogenisierte Milch, was in Wirklichkeit hydrogenisiertes, tierisches Fett (aus Milch gewonnen) ist. Vorsicht ist auch geboten, wenn über “Protein” oder Eiweiss “aus/von” etwas die Rede ist.

Pektin:
Das könnte man zu Hause machen und es wäre dann nicht schädlich (wenn roh zubereitet). Pektin ist in der Schale von Früchten wie Äpfeln oder Orangen enthalten. Industriell wird es jedoch durch Hitze und andere Prozesse derart verändert, dass Pektin im Magen als giftiger Fremdkörper ankommt.

Zitronensäure:
Sehr schädlich. Man kann schon seit langem viel darüber im Internet lesen. Natürliches Zitrusaroma ist übrigens genau das gleiche, wie Zitronensäure, klingt bloss unschuldiger.

Butterpulver:
Um aus Butter “Pulver” zu gewinnen, kommt ein Hydrogenisierungs-Prozess zum Tragen.

Malzextrakt:
Vorsicht ist generell mit allerlei “Extrakten” geboten. In der Regel werden auch diese durch Prozesse, welche hohe Temperaturen involvieren, gewonnen.

8 Comments

  1. Amadeus

    Vielen Dank liebe Mónica. Verrückt, wenn ich daran denke, dass ich viele dieser Zutaten gerade in Bio-Produkten finde. Es scheint, als ob man nicht darauf vertrauen kann, dass die “Guten” auch gute Produkte machen. Selber machen ist nun angesagt, definitiv!

  2. Carmen Tenera

    mich interessiert dieses thema auch sehr, man findet aber kaum informationen auf deutsch im internet. es ist zeit, aufzuwachen!

  3. Michael Heuberger

    Super geschrieben. Hab soeben einige Produkte in den Abfall geworfen …

  4. Hartmut

    Hahahahahahahahaha!
    Gr0ßer Gott, selten so einen Blödsinn gelesen! Aber ich habe mich beim Lesen wenigstens scheckig gelacht, von daher sage ich Danke für die Unterhaltung.
    Man o man! Das Internet ist schon echt eine Freakshow! :D

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