Destilliertes Wasser

Destilliertes Wasser

Wie mehr man sich mit der Materie “gesunde Ernährung” auseinandersetzt, je tiefgreifender geraten die Erkenntnisse. So zum Beispiel jüngst mit Wasser geschehen.

Ich ging bisher immer davon aus, dass Mineralwasser ohne Kohlensäure, von einem gesundheitlichen Blickwinkel aus betrachtet, das Beste wäre, was man Flüssiges zu sich nehmen könnte. Wie Mónica nun heraus gefunden hat, trifft dies nicht zwingend zu. Und zwar sind die Salze und Mineralien, die im Mineralwasser vorkommen anorganischen Ursprungs (sie stammen ja von den durchflossenen Gesteinen) und für den menschlichen Organismus schlicht unbrauchbar. Ganz im Gegenteil, diese lagern sich im Körper ab und fügen ihm dadurch in Tat und Wahrheit sogar noch Schaden zu.

Wie so oft lässt sich eine solche Erkenntnis auch von der Natur untermauern. Die Mineralien in Früchten und Gemüsen sind beispielsweise vollkommen organisch zusammengesetzt und daher optimal für den menschlichen Organismus integrierbar.

Für mich ist es aber so oder so immer wichtig, solche “Wahrheiten” daran zu messen, wie es “ursprünglich” wohl gewesen sein mag – also, vor der industrialisierten, verschmutzten Welt, wie wir sie heute kennen. Mir scheint die Idee, Wasser nicht aus Flüssen zu sich zu nehmen umso plausibler, als dass wir damals in Costa Rica beispielsweise einige Menschen kennen lernten, die uns davon berichteten, dass sie aufgrund einer vorwiegend fruchtbasierten Ernährung gar nichts zusätzliches mehr trinken würden – sprich, all ihren Flüssigkeitsbedarf über die Früchte decken würden.

Jedenfalls brachte uns das Thema zu einer ganzen Reihe an Zweigerkenntnissen. Hier auf alle einzugehen, würde den Rahmen sprengen. Die wichtigste war aber, dass destilliertes Wasser – ganz im Gegensatz zur allgemeinen Annahme – nicht ungesund ist. Da destilliertes Wasser (übrigens ist das Wasser in Früchten und Gemüsen, aber auch Regenwasser, im Grunde genommen nichts anderes, als destilliertes Wasser) über eine negative Aufladung verfügt, bindet es im Körper sogar die positiv aufgeladenen, anorganischen Partikel und befreit so quasi den Körper von derartigen Ablagerungen.

Die “allgemeine Meinung” ist derweil, dass destilliertes Wasser aufgrund fehlender Mineralien dem menschlichen Körper den Nährboden entziehe und ihm dadurch Schaden zufüge. Dies trifft aber nicht zu. Viele Studien zum Thema sagen, dass man sich mit Wasser in Übermengen umbringen kann; dies trifft aber auf alle Arten von Wasser zu und mit Nichten lediglich auf destilliertes Wasser. Ferner meint man offenbar, dass destilliertes Wasser säurehaltig und daher nicht geeignet für den menschlichen Organismus sei. Obwohl die Säurehaltigkeit von destilliertem Wasser grundsätzlich zutrifft, verhält es sich damit so – wie beispielsweise auch mit Zitrusfrüchten, welche ebenfalls säurehaltig sind – dass die Säurehaltigkeit sich im menschlichen Organismus zu einer alkalischen Zusammensetzung wandelt.

Ohne das Thema noch grösser zu machen, hier deshalb unser Fazit für den Moment:
Entweder Wasser vorwiegend via rohen Gemüsen und Früchten zu sich nehmen oder aber destilliertes Wasser trinken (am besten gleich selber machen). Ein komfortabler Weg dazu wäre beispielsweise ein WaterWise Destilliergerät, mit dem man aus Leitungswasser sauberes, gesundes Wasser herstellen kann. Bestimmt gibt es noch viele andere, mitunter auch klügere Wege, an gesundes Wasser heran zu kommen (Stichwort stromfrei via gefiltertem Regenwasser), aber damit haben wir uns noch nicht ausreichend auseinandergesetzt.

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