Lichtnahrungsprozess, Selbstversuch

Lichtnahrungsprozess, Selbstversuch

So, nun liegt er hinter uns – der “Lichtnahrungsprozess“.

Hier als aller erstes eine kurze Zusammenfassung, um was es dabei “eigentlich” geht:

  1. Der Lichtnahrungsprozess soll dazu führen, dass man innert 21 Tagen die Energieaufnahme so umstellt, dass diese nicht mehr über die Nahrung erfolgt, sondern über die feinstoffliche Energie in der Atmosphäre. Dabei soll man in den ersten 7 Tagen weder essen noch trinken, sowie in den darauffolgenden 14 Tagen nur Wasser trinken.
  2. 7 Tage nichts trinken bewirkt dabei, dass der Körper als Überlebensmechanismus jene Zellen mit eingelagerten Giftstoffen “verdursten” und dadurch abtransportieren lässt – es handelt sich dabei also letztlich um eine Entgiftungskur à la “hardcore”. ;)
  3. Die Entgiftung findet in den Wochen 2 und 3 (wo man wieder trinkt) dann weiter statt, dann allerdings via Darmtrakt statt – alles Überflüssige soll, ähnlich wie bei einer Wasserfastenkur, ausgespült werden.
  4. Das Endziel ist eigentlich die Zirbeldrüse “frei” zu machen. Sie ist im Normalfall durch unsere Ernährung verkalkt und oft auch ein regelrechtes Giftlager.
  5. Der Zirbeldrüse wird die Rolle der Umwandlung von “atmosphärischer” (wissenschaftlich “Einheitliches Feld”, Quantum Field Theory) Energie zugesagt – sofern sie intakt und “sauber” ist.
  6. Im Endeffekt geht es in diesem Prozess also vorwiegend und bodenständig ums Entgiften. Natürlich gibt es auch noch eine Reihe anderer Interpretationen. Im Laufe unserer doch recht ausgiebigen Beschäftigung mit dem Thema, sind wir persönlich aber zu den zuvor beschriebenen Schlüssen gekommen.

Ich habe während des Prozesses täglich und fortlaufend Notizen gemacht und jeweils morgens eine Nachricht an Freunde und Interessierte gesendet. Diese Notizen und Nachrichten führe ich nun im Folgenden unbearbeitet auf. Ich habe den Prozess mit meiner Frau Mónica zusammen gemacht und erwähne hie und da auch ihr Befinden, dennoch sind die hier erwähnten Erlebnisse und Erfahrungen vor allem auf mich bezogen. Vielleicht liefert Mónica noch einen ähnlichen Bericht nach, ihre Erfahrungen waren nämlich durchaus teilweise abweichend von meinen.

1. Tag, Notizen

  • generelles Wohlbefinden
  • allen Bescheid geben, dass wir nun gestartet haben
  • letzte übrig gebliebenen Esswaren verteilen ;)
  • bereits am morgen Lust, etwas zu essen, noch keinen Durst
  • Magen knurrt non-stop ;)
  • zunehmend trockener Hals
  • Rastlosigkeit gegen Abend

2. Tag, Notizen

  • Lustlosigkeit macht sich breit
  • leichte Bauch- und Kopfschmerzen künden sich an
  • Herz arbeitet schwerfälliger als sonst
  • Augenlicht scheint ab und an schwach zu sein
  • mir wird nun ab und an schwarz vor Augen
  • fühle mich etwas fiebrig, habe ab und an Hitze-Wallungen
  • der gesamte Rumpf fühlt sich an, wie ein Schrumpfschlauch
  • ich fühle mich zunehmend richtiggehend unwohl in meinem Körper

2. Tag, Nachricht

32 Std. ohne Wasser und Essen nun. Langsam ist der ganze Körper unter Druck. Mónica geht es ähnlich. Uns geht es aber – abgesehen davon, dass das Ganze naturgemäss unangenehm ist – sehr gut! Wir haben in Freude die Erwartung, dass alles gut gehen wird! :)

3. Tag, Notizen

  • heute fühle ich mich wieder stärker und allgemein wohler
  • dafür habe ich nun vermehrt Kopfschmerzen
  • ich bin weniger rastlos
  • die Lust nach Pizza steigt ;) – die Vortage hatte ich eher Lust nach Früchten

3. Tag, Nachricht

Zweites Update. :) Gestern fühlte ich mich schwach und zunehmend unwohl, heute wieder viel besser. Hunger habe ich erstaunlicherweise keinen. Mónica geht es jeweils ein bisschen besser als mir, sprich sie hat mehr Energie und ist ausgeglichener. Ich schlafe nun noch einmal ein bisschen. Habt einen guten Start in die Woche und Freude an Euch!

4. Tag, Notizen

  • etwas Kopfschmerzen, sonst eigentlich alles cool
  • gegen Abend immer wie schwächer
  • enorme Rastlosigkeit
  • Unwohlsein, Schwindel und Schwäche sind nun überpräsent

4. Tag, Nachricht

Tag Nummer 4. Habe etwas Kopfschmerzen, Mónica auch, bin sonst aber erstaunlich vital. Kaum mehr Schwindel, fühle mich satt. :) Ich hoffe, bei Euch ist auch alles ok so weit.

5. Tag, Notizen

  • mit starken Kopfschmerzen erwacht
  • sehr schwach
  • mit am schlimmsten ist der Geschmack im Mund und Hals :(
  • ziemlich egal, was ich mache – wenn ich nicht in Bewegung bleibe, schlafen ganze Teile meines Körpers ein
  • Bauchkrämpfe verschaffen sich Präsenz
  • gegen Abend ein Tief erreicht, beinahe gestoppt

5. Tag, Nachricht

Day 5. Schon gestern Nacht erreichte ich einen Tiefpunkt in Sachen Unwohlsein. Insomnia war die Folge. Und heute? Alles nicht mehr ganz so schlimm. Schwächlich, kein Hunger oder Durst aber Unwohlsein sind die Chefs im Moment. Nun mache ich aber mal etwas Musik. Dann sieht alles bestimmt schon wieder viel besser aus! :) Mónica hat in Sachen Unwohlsein nun übrigens zu mir aufgeschlossen, ist aber immer noch merklich vitaler als ich. Habt einen tollen Tag! Ich halte Euch auf dem Laufenden! :*

6. Tag, Notizen

  • in der Nacht hatte ich ein seltsames Erlebnis, in dem meine Augen nicht mehr richtig funktionierten – ich konnte kaum mehr gehen, geschweige denn etwas machen, weil ich nichts mehr scharf stellen konnte
  • mit ziemlichem Brummschädel erwacht
  • allgemein aber viel stabiler
  • gegen Abend ging es uns aufgrund im Übermut unternommener Aktivitäten plötzlich gar nicht mehr so gut – unangenehmer Druck in der Brust, polterndes Herz und Schweissausbrüche waren die Folge
  • wir entschlossen uns dann einen Schluck zu trinken – einen Tag vor der Planung

6. Tag, Nachricht

Sechster Tag. Gestern hätte ich wieder beinahe alles gestoppt. Fühlte mich gar nicht mehr wohl. Ich habe dann etwas getrunken und in der Folge ging es mir sofort wieder viel besser. Also entweder habe ich soeben die 7 Tage erfolgreich abgekürzt oder aber, ich brauche ein wenig länger. Ich beobachte es weiter. Abgesehen davon, bin ich schon seit gestern Nachmittag weniger schwach und mein Bauch fühlt sich nicht mehr wie ein Schrumpfschlauch an. Es geht also irgendwie bergauf. :) Mónica geht es nach wie vor eine Spur besser, sie ist körperlich aktiver, saugt, macht die Wäsche und ist mehrheitlich auf den Beinen, schläft dafür mehr als ich. Ich wache halt um 7 spätestens auf. :) Habt jedenfalls einen tollen Tag! :*

7. Tag, Notizen

  • ich hatte erneut ein solch starkes Erlebnis, in dem meine Augen nicht mehr richtig funktionierten
  • gut geschlafen, wieder leichte Kopfschmerzen beim Erwachen und ziemlich schwach – schon nach wenigen Metern gehen, fühlten meine Beine sich wie nach einem Fahrradanstieg an
  • da heute der siebte Tag ist, habe ich mir dann einen Saft gemacht – im Moment fühle ich mich, bis auf einen paradoxerweise trockenen Hals, ziemlich prächtig
  • ich fühle mich tückisch lebendig, unternehme dann aber immer wieder zu viel aufs mal und werde wieder ziemlich schwach – mal sehen, wie das nun weiter geht :)
  • meine Augen brennen plötzlich, auswaschen hilft nichts, scheint von Innen zu kommen

7. Tag, Nachricht

7! :) Endlich “dürfen” wir trinken. Leider muss ich zu unserer “Schande” gestehen, dass wir gestern schon etwas tranken. ;) Wir fühlten uns so gut, dass wir etwas in die Stadt fuhren, um ein paar Dinge zu besorgen. Nach der Rückkehr sah es dann leider vehement anders aus; Schmerzen in der Brust, pumpendes Herz, Schweissausbruch (Mónica ging es derweil gut), sodass ich mich entschied, einen verdünnten Saft zu trinken. Heute geht es mir super und unser Programm sah ja so oder so vor, dass wir von nun an wieder trinken dürfen. Im Moment kann ich es jedenfalls kaum erwarten, Musik zu machen und den Tag zu umarmen! :) In diesem Sinne, wir sind schon mal übern Berg. :) Ich hoffe, es geht Euch allen gut! :*

8. Tag, Notizen

  • auch in dieser Nacht hatte ich wieder Probleme mit meinen Augen, dieses mal aber in anderer Form – die Augen schlossen gegenseitig einzelne Objekte aus, sodass ich in Objekte lief oder ganze Dinge nicht mehr sehen konnte
  • am morgen wachte ich wieder mit starken Kopfschmerzen auf
  • irgendwie fühlt es sich mit den Säften an, als würde alles wieder von vorne beginnen – die Schwäche kommt zurück, während der Geist quasi in den Turbomodus schaltet ;)

8. Tag, Nachricht

Der achte Tag. Irgendwie fängt mit dem Trinken alles wieder von vorne an. Erschöpfung nimmt wieder etwas zu, Geist hat in den Turbo geschaltet. Es geht uns aber – abgesehen vom Ungleichgewicht zwischen tun-wollen und tun-können – wirklich sehr gut! :) Geniesst Euch und das schöne Wetter! :*

9. Tag, Notizen

  • erwacht ohne jegliche Beschwerden
  • Reinigung auf allen Ebenen scheint im Gange zu sein – gereizte Haut, Pickel, stark brennende Augen etc.
  • das Verlangen zu essen ist mittlerweile derart gross, dass es jedes mal ein richtiggehender Segen ist, etwas zu trinken
  • das “Loch im Magen” kommt immer wieder und ist zeitweise echt schwer zu ertragen :(

9. Tag, Nachricht

Der neunte Tag. Ich frage mich, wann ich mich umgewöhnen werde. Denn, obwohl es mir blendend geht, ist mein Hirn irgendwie immer noch auf Nahrung eingestellt. Ob Hunger oder Lust die treibende Kraft dahinter ist, vermag ich derweil nicht zu bestimmen. Fakt ist, ich fühle mich heute fast so stark, wie eh und je. :)

10. Tag, Notizen

  • gestern hatte ich sehr viel Energie, ging zwei mal für 20 Minuten radfahren – mal sehen, ob das heute wieder so sein wird
  • schon seit Tagen sind meine Zunge und Zähne etwa alle zwei Stunden belegt
  • mein Hals scheint verstopft
  • am späteren Nachmittag überkommt mich plötzlich wieder ziemliche Erschöpfung und Schwäche

10. Tag, Nachricht

Jubiläum! 10 Tage! :) Gestern hatte ich viel Energie, war zwei mal Radfahren und besuchte meine Familie, heute fühle ich mich eher wieder ruhebedürftig – aber dennoch nicht schwach. Mal sehen, was der Tag mir bringt! :) Euch wünsche ich ihn mir stressfrei, sonnig und erfreulich!

11. Tag, Notizen

  • gutes Wohlbefinden
  • erholt und ausgeruht
  • Lust zu Essen immer noch (oder sogar noch mehr) stark
  • Drang etwas zu unternehmen, raus an die Sonne und Luft zu gehen
  • Verdauung scheint nun zum ersten mal im Prozess wieder zu laufen, vereinzelt muss ich nämlich nun für kleine Sitzungen aufs WC ;)
  • nach langer Fahrradfahrt ziemlich erschöpft aber wohlauf :)

11. Tag, Nachricht

Dies ist der 11 Tag nun. Der Prozess zieht sich gefühlt enorm in die Länge. Es geht mir aber nach wie vor gut, immer besser sogar – ich fühle mich eigentlich fast normal leistungsfähig, obwohl die Reserven dann doch manchmal abrupt enden. Aber ich habe eben auch nach wie vor ab und an ziemliche Lust zu essen. ;) So lange es mir so gut geht, mache ich jedenfalls weiter. In diesem Sinne, geniesst die Sonne! :)

12. Tag, Notizen

  • nach wie vor allgemein gutes Wohlbefinden
  • nach wie vor (teilweise grosse) “Lust” zu essen
  • unangenehmer Geruch im Hals/Mund
  • knurrender Magen
  • nach wie vor Blutdruckprobleme bei hoher, körperlicher Belastung
  • das “hungrig”-sein macht manchmal richtiggehend sauer
  • plötzliche Magen/Darm-Krämpfe

12. Tag, Nachricht

Tag 12. Es gibt heute nichts Neues zu berichten. Ich fühle mich gut und es gelüstet mich zu essen. Verdammt, ist das schwierig! :( Nach wie vor nehme ich aber nur verdünnten Zitronensaft und Wasser zu mir. Ich halte Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden und hoffe, Euch geht’s derweil prima! :) :*

13. Tag, Notizen

  • unfassbar eigentlich, aber ich erwache jeden morgen und fühle mich gesättigt!
  • die Bauchschmerzen, die ich periodisch immer wieder habe, verschwinden allmählich mehr und mehr
  • gegen Abend wieder grosse Lust, etwas zu essen
  • Zahnschmerzen gegen Mitternacht
  • Mund-Innenwand aufgeweicht, plötzlich Verletzungen an der Wangeninnenwand

13. Tag, Nachricht

Der dreizehnte Tag. Auch heute alles beim Alten. Ich erwache und fühle mich gesättigt, wohlauf und tatenfroh. In den letzten Tagen wurde mir derweil vor allem eines klar: Essen ist in unserer Welt ein derart grosses Thema, dass mit dessen Wegfall ein grosses Vakuum entsteht. Irgendwie scheint es für mich mittlerweile eher um die Kompensation dieser Leere zu gehen, als ums “mich ernähren”. Mal sehen, ob wir das hin bekommen! :) Habt auf jeden Fall einen tollen Tag allesamt! :)

14. Tag, Notizen

  • mit verstopfter Nase und Kopfschmerzen erwacht
  • kein Hunger
  • Magen knurrt dennoch
  • Zahnschmerzen haben sich gelindert
  • “Loch im Bauch”-Gefühl
  • immer wieder Mini-Stuhlgang nach kurzen Bauchkrämpfen
  • fühle mich zeitweise enorm leicht
  • starke Bauchschmerzen in der Region des Magens und Dünndarms gegen Abend
  • fühle mich fast ein bisschen, wie krank

14. Tag, Nachricht

So, zwei Drittel wären geschafft! Einfach ist das Ganze aber auf jeden Fall nicht! Und, auch wenn es mittlerweile, zu meinem Erstaunen, “bloss” noch eine geistige Herausforderung zu sein scheint, gibt es auch körperlich viel festzustellen. Derzeit schmerzen z.B. meine Zähne bzw. das Zahnfleisch gehörig. Ich gehe nun aber jedenfalls mal biken, danach sehne ich mich eigentlich immer am meisten; Bewegung und frische Luft. In diesem Sinne, geniesst Euch! :)

15. Tag, Notizen

  • Bauchschmerzen beinahe weg
  • keine Kopfschmerzen mehr
  • körperlich alles bestens
  • bin rastlos und deshalb ab mir selber gelangweilt
  • bin genervt
  • möchte mir etwas Gutes tun, etwas essen
  • ausgiebiges Radfahren und etwas Baden und nun geht es mir schon besser – einen kleinen Sonnenstich habe ich dafür aber nun davon getragen ;)

15. Tag, Nachricht

Am 15 Tag habe ich zum Glück nicht mehr ganz so starke Bauchschmerzen, wie noch gestern Abend – aber immer noch: ein tiefes Loch in Magennähe, welches krampft und zieht. :( Körperlich ist sonst aber alles gut. Ich fühle mich stark. Geistig sieht es da schon anders aus. Ich bin genervt, möchte mir etwas gutes tun, indisch essen gehen, einen Brownie essen o.ä. und finde in rastlosem Unmut nichts, was mich befreien könnte. Ich werde mich wohl wieder aufs Rad schwingen und ein paar Kurven nehmen… wir hören uns später! :*

16. Tag, Notizen

  • körperlich alles wieder in bester Ordnung
  • ab und an leichte Schwächemomente
  • Rastlosigkeit
  • zu meiner Schande in einem Schwächeanfall ein paar Stücke Ananas und drei Löffelchen Avocado gegessen

16. Tag, Nachricht

Der sechzehnte Tag. Besserer Mood, als gestern. Gut geschlafen. Allgemein körperliches Wohlgefühl. Alles gut eigentlich, nach wie vor aber manchmal mehr, manchmal weniger rastlos. Ich würde mal sagen, ab an die Sonne! :)

17. Tag, Notizen

  • unfassbar, was der kleine Happen gestern für eine Wirkung hatte – einerseits auf mein Wohlbefinden, andererseits auf meinen Geist (ich war im Nachhinein ziemlich enttäuscht von mir, schaffte ich es doch nicht, ohne äussere Hilfe mein Unwohlsein zu überwinden)
  • nach wie vor ist es enorm schwierig, das “Loch” des “sich nicht mit Essen zu beschäftigen”, zu überwinden, geschweige denn zu füllen

17. Tag, Nachricht

Der 17. Tag. Der Tag danach. Das Ende. Oder ein Neustart? Gestern liess ich mich von meiner geistigen Unzufriedenheit (zum Biken war’s zu heiss und auf alles andere hatte ich Null Lust) dazu hinreissen, ein paar Stückchen Ananas und Avocadomuss im Tibits zu essen. Die Portion war minim, die Wirkung dafür aber enorm! Die Unzufriedenheit war im Nu wie weggefegt. Im Nachhinein ist mir umso mehr bewusst, dass sich am Ende in diesem Prozess alles um den Geist dreht. Der Moment der inneren Erkenntnis war zwar wertvoll, gleichwohl war ich aber natürlich auch enttäuscht, dass ich es nicht aus eigener Kraft schaffte, mich “glücklich” zu machen. Egal! Die letzte Woche möchte ich es nun umso mehr noch einmal versuchen, aus mir heraus einen stabilen Zustand zu erreichen, ohne Rastlosigkeit, ruhig und zufrieden. Ich bin jedenfalls top motiviert und fühle mich nach wie vor körperlich wie Hulk. :) Ich halte Euch auf dem Laufenden…

18. Tag, Notizen

  • nichts Auffälliges bis jetzt
  • irgendwie scheint es “Klick” gemacht zu haben – jedenfalls fühlt es sich für mich geistig so an, als ob zu essen “nicht mehr gehen” würde – mal sehen, ob sich das so aufrecht hält :)
  • mit Mónica ein Zimmer gestrichen, den ganzen Tag lang – hat gut getan :)
  • Abends noch eine kleine Fahrradtour

18. Tag, Nachricht

Am 18. Tag gibt es an und für sich nichts Spezielles zu berichten. Alle Systeme voll funktionsfähig. :) Ich hoffe, es geht derweil allen blendend!

19. Tag, Notizen

  • zum zweiten mal bis beinahe 11:00 Uhr geschlafen – normalerweise wache ich um 07:00 Uhr auf
  • minime Gleichgewichtsstörungen
  • nun wieder grosse Lust, etwas “gutes” für mich zu tun – essen, wie üblich

19. Tag, Nachricht

Der 19. Tag fängt an, wie der 18. – unauffällig. Es geht mir gut. Ich habe derzeit grad kein Bedürfnis zu essen und trinke schon seit vier Tagen nur noch Wasser. Entweder hat es nun Klick gemacht und ich habe die geistige Barriere durchbrochen oder dies sind einfach ein paar einfache Tage. :) In den kommenden Tagen weiss ich mehr. :)

20. Tag, Notizen

  • wieder um 07:30 Uhr erwacht
  • keine Kopfschmerzen
  • allgemeines Wohlgefühl
  • dachte ich gestern noch, es hätte “Klick” gemacht und mein Geist wäre nun auch befreit, merke ich nun erneut, dass dies noch nicht der Fall ist – schwer zu beschreiben, aber ich bin einfach dumpf, unfroh, rastlos und weiss, übertrieben formuliert, trotz tausender Dinge nicht mehr, was “sinnvolles” mit mir anzufangen
  • ich bin ein wenig wehmütig, dass dies nun der vorletzte Tag des Prozesses ist – denn, auch wenn ich selber ihn als noch nicht gemeistert empfinde, würde ich am liebsten gleich wieder von Vorne beginnen – so viel neue Freude an den unfassbaren Fähigkeiten meines Körpers wurden durch den Prozess bisher geweckt

20. Tag, Nachricht

Am vorletzten “offiziellen” Tag des Prozesses geht es mir körperlich ausserordentlich gut. Ich fühle mich frei und rein. Meine Augenränder sind gone, der Hulk tobt in den Muskeln! :) Geistig stehe ich derweil immer noch vor der selben, unüberwindbar scheinenden Mauer und dieser Umstand schmälert derzeit so ziemlich alles. Mein Zustand ist schwer in Worte zu fassen. Ich scheine über alles Bescheid zu wissen und dennoch halte ich mich, in Wellen, in einem zuweilen freudlosen Zustand. Insgesamt alles sehr vergleichbar mit meinem damaligen Abschied von Eistee & Co. und der nur langsam wachsenden Freundschaft mit Wasser. So identifiziere ich denn im Moment meinen Zustand auch als Entzug – mal sehen, ob ich die Mauer auch noch packe. :)

21. Tag, Notizen

  • um 10:00 Uhr erwacht
  • es geht mir nach wie vor körperlich sehr gut
  • geistig hat sich bis heute nicht viel geändert – Essen oder “sich selber etwas gutes tun” ist bis heute fix in meinem Bewusstsein verankert
  • für mich war dieser Prozess etwas wirklich Grosses – ich habe mich lange danach gesehnt, mir den Beweis zu erbringen, ob das alles Schwindel ist oder, ob es im Bereich des Machbaren liegt, sich von feststofflicher Nahrung zu verabschieden – ich war sehr gespannt darauf
  • ich bin ein wenig von mir enttäuscht, da ich es – neben der körperlichen Loslösung vom Essen – geistig nicht geschafft habe, mich ohne Essen dauerhaft erfüllt zu fühlen
  • klar ist, dass jene wenigen Leute, von denen ich weiss, dass sie es geschafft haben, länger als 21 Tage gebraucht haben, sich daran zu gewöhnen – ich fühle mich derzeit aber nicht in der Lage, den Prozess so fortzuführen – die Arbeit ruft und ich bin geistig angespannt
  • ich habe das Gefühl, dass es mir bei einem nächsten mal (Wiederholung des Prozesses) wesentlich leichter fallen dürfte und so möchte ich denn nun versuchen, mich ganz leicht und bewusst (wie an und für sich auch schon ein halbes Jahr vor dem Prozess) von Rohkost zu ernähren, um den Prozess dann bald noch einmal zu wiederholen
  • heute überschattet mich geistig vor allem der Wiederanfang der Arbeit, kommende Woche – das ist aber insofern nichts besonderes, da mir das immer so geht – verrückt eigentlich, wie sehr einem das alles beeindruckt und unter Druck setzt :(

21. Tag, Nachricht

Geschafft! :) Dies ist der letzte Tag des Prozesses und ich fühle mich grossartig. Ich muss aber zugeben, dass dies auch damit zu tun hat, dass ich nun bald wieder etwas essen “darf”. In den letzten Tagen habe ich es geistig nicht geschafft, in einen glücklich ausgewogenen Zustand zu kommen. Immerzu habe ich mich danach gesehnt, mir auf dem Nahrungsweg “etwas gutes zu tun”. Und dies, obwohl ich körperlich nicht das geringste Bedürfnis nach Essen hatte. Ich war und bin vollkommen stabil geworden – kein knurrender Magen, keine Schwächeerscheinungen und das alles mit drei Litern Wasser als Tagesration. Davon bin ich sehr beeindruckt (und auch ein wenig stolz darauf)! :) Ebenfalls beeindruckt bin ich aber auch davon, was für einen riesen Platz die Ernährung in unser aller Leben eingenommen hat. Ohne sie (und das mag nun obskur klingen) fühlte ich mich zeitweise richtiggehend überflüssig, gar manchmal ohne Daseinsberechtigung. Klar, diese komplexen Unglückszustände lassen sich nicht in einem Satz abhandeln, aber es ging zeitweise deutlich in eine derartige Richtung. Abschliessend möchte ich sagen: Ich habe kein Problem damit, etwas zu essen. Auch nicht, davon geistig auf eine gewisse Art und Weise abhängig zu sein. Die Erfahrung mit dem Lichtnahrungsprozess hat mir aber derart gefallen, dass ich es schon kaum erwarten kann, ihn bald zu wiederholen und es erneut zu versuchen. Ich fühle mich körperlich derart stark, leicht und befreit, dass ich mir gar nicht vorzustellen vermag, wie ich mich fühlen werde, wenn ich auch geistig die Leinen lösen kann. :)

11 Comments

  1. Esther

    Herzlichen Dank, lieber Amadeus, dass Du uns durch Deine täglichen Updates an Deinem/Eurem Prozess hast teilhaben lassen, wir haben sie täglich mit Spannung erwartet und wenn ich nun die Symbole für Purzelbäume und Luftsprünge hätte, würde ich sie hier einsetzen, denn ich bin so stolz und voller Freude über die Durchhaltekraft und das Vertrauen in Euch selbst, das Ihr an den Tag gelegt habt.
    Ihr habt Euch selbst und Euren Organen bewiesen, dass mangels Nahrung oder Trinken schwach und schwächer werden oder verhungern nicht notwendig ist. Im Gegenteil, Ihr seid energievoller als je zuvor.
    Für mich ist dieser Prozess in einem ganz grundlegenden Bereich ein Zurückgehen (natürlich auch ein Vorauseilen in die Zeit, die wieder auf uns zukommt) zu dem, was unsre Schöpfung ursprünglich für uns geplant hatte, nämlich ein paradiesisches Leben in reiner Freude zu führen.
    Ihr habt nun wieder die Wahl, Euch durch essen eine Freude zu machen, müsst aber nicht. Welch ein neues Lebensgefühl, welch eine Freiheit!
    Ich bin überzeugt, dass diese neuen Erfahrungen alle andern Bereiche Eures Daseins bewusstseinserweiternd beeinflussen werden.
    Herzliche Gratulation zu Eurem Erfolg!

  2. Amadeus

    So fühlt es sich nun tatsächlich an – so, als ob wir nun die Wahl hätten. Ich muss gestehen, dass sich erst jetzt, nach und nach, die Tragweite des Ganzen erfahren lässt. Das Wissen und Bewusstsein über uns selber ist jedenfalls so oder massiv gewachsen.

  3. Michael Heuberger

    Sehr spannend zum Lesen Amadeus. Habe es noch nie versucht und mir kommen da ein paar Fragen auf:
    – Gibt es wissenschaftliche Beweise, dass eine saubere Zwirbeldrüse wirklich die Moleküle unserer Atmosphäre in Energie umsetzen kann?
    – Muss das Wasser ab dem 7. Tag sauberes Wasser sein oder darf’s auch Leitungswasser sein?
    – Wass wenn du Migräne bekommst? Darf man da noch Tabletten schlucken?
    – Darf man da noch Sport treiben?
    – Ich nehme an, viel Ablenkung tut da gut, damit man nicht auf dumme Ideen kommt.
    – Wie verträgt sich das ganze mit der Arbeit am Computer (z.B. ich) oder sollte man dieses Experiment lieber in den Ferien machen?
    – Ist du jetzt wieder “normal”?

    Bin gespannt auf deine Antworten :)

    Cheers
    Michael

  4. Michael Heuberger

    Und ja noch was: Sieben Tage nichts Essen und Trinken, ist das nicht gefährlich?

  5. Amadeus

    Lieber Michael

    Mir ist keine anerkannte Studie bekannt, die das Phänomen mit der Energieaufnahme und Umwandlung der Zwirbeldrüse belegen würde. Was ich weiss ist, dass sich Dr. Michael Werner (er hat ebenfalls den Prozess gemacht und isst seither nichts mehr) zwei stationären Untersuchungen über jeweils mehrere Tage unterzogen hat, um eben diese Fragen wissenschaftlich untersuchen zu lassen. So viel ich weiss, wurden die Studienergebnisse aber nicht oder nur teilweise veröffentlicht.

    Das mit dem Leitungswasser ist eine gute Frage. Ich denke, das kommt auch stark darauf an, welchen Reinheitsgrad das Leitungswasser jeweils aufweist. Ich habe aber nirgends gehört, dass Leitungswasser zu vermeiden sei.

    In Sachen Schmerzmittel ist es halt so, dass es Dir je nach dem wirklich schlecht gehen kann – vor allem während der ersten sieben Tage. Mónica beispielsweise hatte eine derart starke Migräne, dass sie sich kaum noch bewegen konnte. Genommen hat sie aber dennoch nichts. Ich habe gelesen, dass man Schmerzmittel nehmen dürfe, es aber in jedem Fall besser sei, diese zu vermeiden, da insbesondere z.B. Fieber hemmende Substanzen den Körper daran hindern können, sich zu reinigen (Fieber hat ja z.B. einen Zweck, nämlich bestimmten “Organismen” das Überleben im Körper zu verunmöglichen usw.). Ich würde mal sagen, da muss jeder für sich wissen, wann es genug ist.

    Sport, Ablenkung, Computer, ich habe alles “gemacht”. Von anderen weiss ich aber, dass sie das weder körperlich noch geistig hätten bewerkstelligen können. Mir ging es vergleichsweise sehr gut, während des Prozesses. Sich eine Aufgabe in dieser Zeit oder eine Beschäftigung zu geben, ist meiner Meinung nach jedoch äusserst wichtig, da man geistig derart “wach” wird, dass es anders schwer erträglich würde.

    Ich habe bis jetzt noch keinen Hunger verspürt, bin aber selber sehr gespannt, wie sich das nun weiter entwickeln wird. Ich sehe das mit dem wieder essen oder nicht jedenfalls nicht so eng. Der Prozess an sich war schon absolut beindruckend für mich. Ich fühlte mich täglich leichter, leistungsstärker (physisch und mental) und so frei, wie noch nie zuvor in meinem Leben. :)

    Sieben Tage nichts trinken, ist offiziell lebensgefährlich. Anscheinend ist es es aber so, dass der Körper nicht Dich in sieben trockenen Tagen tötet, sondern lediglich jene Zellen in Deinem System, die er nicht gebrauchen kann.

    Du solltest, wenn Dich das Thema weiterführend interessiert, die Dokumentation “Am Anfang war das Licht” ansehen.

    Lieber Gruss

    Amadeus

  6. Michael Heuberger

    Sehr interessant. Danke Amadeus. Denke, ich werde das mal versuchen, aber besser zuerst mal meine mentale Stärke testen mit 7 Tage Wasser ohne Essen und viel Ablenkung.

    Weisst du, ich bin stets offen für Neues aber auch ein gut gemeinter Skeptiker. Vielleicht ist es auch die Vorstellung, die Psyche, die einem sagt wie gut man sich fühlen soll und nicht der Prozess oder das Endresultat selbst? Der Prozess testet und stärkt den Willen.

    Dann rein wissenschaftlich her braucht der Körper als biologische Maschine Energiezufuhr, Vitamine, Kohlenhydrate welche in der Luft nicht immer vorhanden sind, oder? Zum Beispiel ohne Vitamin B können wir schlecht Hautzellen regenerieren. Und Vitamin B ist nirgends in der chemischen Zusammensetzung von unserer Luft zu finden …

    Von Essen aber kann ich mich wahrscheinlich nicht für immer trennen weil ich den kulinarischen Gaumenschmauss zu sehr geniesse. Vermisst du wirklich nicht einen frischen knackigen Salat? ;)

    Danke für die Tipps. Werd mir diese Dokumentation lesen.

    Liebe Grüsse
    Michael

  7. Amadeus

    Hey Michael! Das verstehe ich sehr gut. Ich bin ja grundsätzlich auch skeptisch gewesen und wollte das Ganze an mir selber ausprobieren. Ich persönlich denke eh, den wissenschaftlichen Aspekt mal aussen vor gelassen, dass man mit eigener Überzeugung und positiver Energie (was auch immer das sein mag) sehr viel erreichen kann. Es handelt sich bei solchen Dingen ja aber so oder so um wissenschaftliche Grenzfälle. Interessant ist aber zum Beispiel auch die Aussage, dass der Körper über die Nahrung nur einen kleinen Teil der Energie aufnimmt, die er tatsächlich zum “Betrieb” benötigt. Demnach wären wir alle bis zu einem gewissen Grad von “Lichtnahrung” abhängig. Wichtig ist vielleicht noch zu erwähnen, dass Lichtnahrung nur ein Begriff ist und eigentlich mit Nahrung nicht viel gemeinsam hat. Die Quanten-Wissenschaftler sprechen von einem alles verbindenden, einheitlichen Feld (Unified Field Theory), aus welchem man eben jeglichen Energiebedarf decken können soll. Spannend ist es auf jeden Fall allemal. Und nein, im Moment habe ich grad keine Sehnsucht nach Essen. :)

  8. Michael Heuberger

    Sehr interessant. Klar nehmen wir viel zuviel Nahrung auf im Moment und killen zuviel als wir wirklich brauchen. Überall Überschuss. Wir konsumieren viel zu viel und denken nur ans Geniessen ohne die Konsequenzen wahrnehmen zu wollen, bis es zu spät ist und wir Geld verschwenden für Diäte und Arztbesuche. Du weisst schon …

    Danke dir sehr für deine guten Antworten Amadeus!

    Ich melde mich wieder nach meinen eigenen Experimenten. Aber werde den Zeitpunkt richtig wählen. Nicht inmitten wichtigen Projekten, da ich mit Migräne und Kopfweh nicht so gut arbeiten kann …

    Cheers
    Michael

  9. Amadeus

    Gerne Michael! Bin gespannt auf Deine eigenen Erfahrungen. Und ja, ich würde auch einen ruhigen Zeitpunkt auswählen.

  10. Pranier

    Hallo Zusammen

    Ich finde es toll, dass es Euch beim Prozess so gut ergangen ist, ich hatte mehr mühe, würde aber auch die warme Jahreszeit für den Prozess vorziehen anstatt sich im Winter abzufrieren, wie ich es tat. Ich habe auch einiges länger gebraucht um körperlich (Top-)fit zu werden, etwa ein halbes Jahr :-)

    Jedem, der sich für das Thema interessiert, würde ich auch den Film “Am Anfang war das Licht empfehlen.”

    Wer vor hat den Prozess selber durchzuführen, sollte, so meine Meinung, das Buch “Lichtnahrung. Die Nahrungsquelle für das kommende Jahrtausend.” von Jasmuheen (unbedingt!) gelesen haben. Ob er/sie sich strikte an die Anweisungen im Buch hält ist seine/ihre Sache.

    Das Buch “Sanfte Wege zur Lichtnahrung: Von Prana leben und weiterhin das Essen genießen” ist eventuell auch eine Alternative, keine Ahnung, ich habe das Buch erst nach dem 21-Tage-Prozess entdeckt. :-)

    Mir war es auch eine Hilfe einige verschiedene Erfahrungsberichte zu lesen, dann kann besser abgeschätzt werden, was so auf einen zukommen könnte, denn die Erfahrungen sind teilweise recht unterschiedlich.

  11. Amadeus

    Ich denke schon, dass es uns verhältnismässig leicht viel. Wobei wir mehrmals kurz davor waren, das Ganze abzubrechen. Aber eben. :) Uns hat auch der Film “Am Anfang war das Licht” den Anstoss gegeben, es selber zu probieren. Zuvor haben wir viele Interviews gelesen und geschaut, vor allem “Genesis Sunfire” hatte es uns damals “angetan”, aber auch Oberom C. Silva oder Akahi & Camila.

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